Assistenzhunde zeigen ihr Können im Deutschen Bundestag

28. November 2014 | Gesundheitspolitik

Leo, Joschi und Mars unter der Reichstagskuppel

Ein besonderer Termin stand gestern im Reichstagsgebäude an: Drei Assistenzhunde zeigten den Abgeordneten des Deutschen Bundestages ihr Können.

Leo, Joschi und Mars – diese drei Hunde haben uns alle beeindruckt. Sie können Münzen aufheben, die beim Einkaufen runterfallen. Sie können einen Stock aufheben und dem Menschen zurück in die Hand geben. Wenn der Kontakt des Menschen zu Hilfsmitteln, z.B. einem Steuergerät verloren geht, stellen sie ihn wieder her, indem sie z.B. den Arm zurück zum Joystick führen.

Der beste Freund des Menschen ist mit einer entsprechenden Ausbildung eine wesentliche Unterstützung für Menschen mit Behinderungen. Assistenzhunde werden so ausgesucht und ausgebildet, dass sie in der Lage sind, einem Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen ausgefallene oder fehlende Sinnes- und/oder Körperfunktionen so gut wie möglich zu ersetzen. Die Ausbildung ist aufwändig, langwierig und teuer. Kosten von ca. 20.000 Euro sind die Regel. Kosten, die zu ihren so erworbenen Fähigkeiten und den Erleichterungen im täglichen Leben durch sie durchaus in Relation stehen. Sie ermöglichen Menschen mit Behinderungen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben.

Ziel der Veranstaltung war es, die Abgeordneten für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zu gewinnen. Mich haben sie überzeugt. Ich finde es wichtig, dass die wertvolle Hilfe, die die Assistenzhunde leisten, für möglichst viele Menschen erreichbar wird. Dafür werde ich mich einsetzen.

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