Brotzeit, Bier und Politik in Lohr

Brotzeit, Bier und Politik in Lohr

03. November 2015

Zu „Brotzeit, Bier und Politik“ hatte die Lohrer SPD in den Gasthof Schönbrunnen eingeladen. Es war die zweite Station meiner neuen Gesprächsreihe. Ich will nicht zwei Wochen vor der Wahl an den Haustüren klingeln, sondern aus erster Hand und aktuell wissen, wo der Schuh drückt. Rund zwei Dutzend Gäste pflegten bei großen Brotzeit-Portionen und einem frisch gezapften Bier, ganz in alter Wirtshaustradition, den politischen Diskurs.

Zunächst informierte ich über die sich laufend verändernden Ereignisse in Berlin, deren Auswirkungen und die regionalen Perspektiven, vor allem in und um Lohr.

Mit Blick auf die derzeit alles beherrschende Flüchtlingssituation stellte ich fest: Gerade der Stammtisch ist ein Ort, der sich mit geschürter Angst und Halbwahrheiten leicht erobern lässt. Das hilft aber niemandem weiter, auch nicht in dieser Sache. Das Problem ist weder mit Angst noch mit dem Blick durch die rosarote Brille und mit Illusionen zu lösen. Das Thema wurde dann auch sehr sachlich und vor allem sehr wohlwollend diskutiert. Der Geist der neuen deutschen Willkommenskultur war am Stammtisch zu spüren.

Kritik an der Bundesregierung aus dem Publikum kam in diesem Zusammenhang an Waffenlieferungen in Krisenregionen. Diese Entscheidungen waren und sind nicht einfach, räumte ich ein und erinnerte daran, dass Anfang des Jahres die kurdische Peschmerga-Armee nur deshalb mit Panzerabwehrwaffen und Gewehren unterstützt wurde, weil ein Völkermord an den Jesiden durch die IS-Milizen unmittelbar bevorstand.

Verkehrskonzept, Krankenhaus-Neubau und Stadthalle

Es ging aber nicht nur um die „große Politik“ in Brüssel und Berlin. Vor allem auch Lohrer Themen kamen zur Sprache und wurden sachlich miteinander diskutiert. Peter Helfrich von der Gebietsverkehrswacht Lohr nutzte das Stammtischgespräch für einen leidenschaftlichen Appell für ein überörtliches Lohrer Verkehrskonzept für den Fernverkehr und eine schnellere Verbindung nach Karlstadt, die besonders auch im Zusammenhang mit einem möglichen Klinikneubau in unmittelbarer Nähe zum Bezirkskrankenhaus immens wichtig wäre.

Und nachdem auch die Themen Stadthalle und Nägelseezentrum zur ausdiskutiert waren, konnte ich am Ende meines Gesprächsabends bilanzieren: Diese Gesprächsreihe ist jetzt schon ein voller Erfolg und eine richtige Marke geworden. Ob SPD-Mitglied oder interessierter Bürger – direkter kann der Draht zu einem Abgeordneten nicht sein. Das kommt an und das bringt allen Beteiligten etwas, vor allem aber auch mir für meine politische Arbeit in Unterfranken und Berlin.

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