Lisa kommt, Franziska geht - Mit dem Parlamentarischen Patenschaftsprogramm in die USA

Franziska Ritter

11. Juni 2015

Ich bin wieder Pate. Auf meine Initiative hin kann nach Lisa Bonengel aus Wiesthal erneut eine junge Frau aus Main-Spessart für ein Jahr als Stipendiatin in die USA. Franziska Ritter aus Gemünden-Adelsberg ist eine von deutschlandweit 75 jungen Menschen, die ein Stipendium des Deutschen Bundestages für einen einjährigen Auslandsaufenthalt in Amerika bekommen haben. Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) wird auf amerikanischer Seite vom US-Kongress getragen.

Im August fliegt die Achtklässlerin Franziska Ritter in die USA, lebt dort bei einer Familie in einem Vorort von Boston in Massachusetts und geht dort auch zur Schule. Vor Ort stehen dann auch Besuche in Washington auf dem Programm sowie viele Eindrücke in den Politikbetrieb der USA, wie man ihn sonst nicht bekommen würde. Ein spannendes Jahr steht Franziska bevor.

„Durch einen Zeitungsartikel in der Main-Post wurde ich auf das Programm aufmerksam und daraufhin habe ich mich auf der Internetseite des Deutschen Bundestages informiert, mir die Videos über PPPler aus Amerika angeschaut und Erfahrungsberichte anderer Stipendiaten im Internet angesehen.“ Das waren ihre ersten Schritte in die USA. Danach musste sie einen Bewerbungsprozess durchlaufen und am Ende entschied ich mich, wen ich als Pate unterstütze.

Meine Wahl fiel nach einem ausführlichen Gespräch in meinem Bürgerbüro in Gemünden auf Franziska Ritter. „Ich freue mich sehr, dass Herr Rützel die Patenschaft für mich übernommen hat. Er war bei meinem ersten Gespräch total nett und locker. Ich finde es toll, dass er mir viel über seine Arbeit erzählt hat und mir angeboten hat, dass ich mich bei Fragen und Problemen immer an ihn wenden kann“, so Ritter über das erste Treffen mit „ihrem“ Bundestagsabgeordneten.

Auch ich bin begeistert von der Schülerin: Ich habe mich für Frau Ritter entschieden, weil es mir gefällt, dass junge Menschen sich neben aller schulischen Ausbildung ehrenamtlich engagieren und Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Dies tut Frau Ritter und die dadurch erworbene soziale Kompetenz habe ich auch im Vorstellungsgespräch gespürt. Sie wird eine gute Repräsentantin der Bundesrepublik Deutschland werden.

Was sie sich von dem Jahr in den USA erwartet? „Ich hoffe, dass ich während meines Auslandsjahres in den USA viele neue Menschen, die eine andere Kultur haben, kennenlerne und meine englischen Sprachkenntnisse verbessern kann. Ich freue mich darauf, in einer anderen Familie mit anderen Traditionen und Lebensstilen zu leben, Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen.“

Mehr zum Austauschprogramm unter www.bundestag.de/ppp, Berichte der aktuellen Stipendiatin auf www.bernd-ruetzel.de/politik/berlin.

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