Klartext

Über eine halbe Millionen Menschen haben sich bislang die Rede von Natascha Kohnen, unserer bayerischen SPD-Generalsekretärin, im Internet angeschaut. Natascha sprach am 3. Februar im Landtag zum Thema Flüchtlinge.

Keine andere Landtagsrede wurde bislang via Facebook so weit verbreitet wie die dreieinhalb Minuten von Natascha. Und warum? Weil sie vielen Menschen aus der Seele spricht: „Seit drei Monaten gehen Sie dem ganzen Land auf die Nerven mit Ihrem populistischen Rausgeplärre!"

Anlass für ihren Ärger waren laute, richtiggehend arrogante Lacher von CSU-Seite, als Markus Rinderspacher von der Pendeldiplomatie Steinmeiers berichtete, der in Syrien und allen Nachbarstaaten das Gespräch sucht, um die in der Region verbliebenen Flüchtlinge vor Ort besser zu versorgen, bevor sie sich auf den Weg nach Europa machen. „Dass man darüber lacht, das verstehe ich nicht.“ Und: „Sie sind unser Koalitionspartner in Berlin. Jetzt arbeiten sie mit uns zusammen und blockieren sie nicht alles und plärren immer nur dazwischen."

Recht hat sie. Wenn es um die nun nötige Integration geht, ducken sich CDU/CSU weg. Unsere Ministerinnen Andrea Nahles und Manuela Schwesig sowie Ministerpräsidentin Malu Dreyer haben einen konkreten Plan vorgelegt. Der Union fiel bislang außer der Aussetzung des Mindestlohns für Flüchtlinge nicht viel ein.

„Weniger Populismus, mehr Humanität“ forderte Kohnen in ihrer Rede von der CSU. Sehe ich genauso!

P.S.: Am Mindestlohn wird nicht gerüttelt. PUNKT!

Nataschas Rede im Bayerischen Landtag

Unserer Gesellschaft zusammenhalten - Der Solidarpakt für Deutschland

Der Mindestlohn hat keine Jobs vernichtet, aber er hat viele Jobs besser gemacht