Der Einsatz hat sich gelohnt: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute beschlossen, die Sanierung der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Gemünden mit knapp 185.000 Euro aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes zu fördern. Dafür hatte ich mich gemeinsam mit Pfarrer Johannes Werst eingesetzt.
Die Pfarrkirche Peter und Paul ist nicht nur Markenzeichen der Stadt und Symbol für den Wiederaufbau, sondern auch Zeuge wichtiger Stationen im Leben vieler Gemündenerinnen und Gemündenern. Damit das auch in Zukunft so bleibt, habe ich mich dafür stark gemacht, dass für die Sanierung Bundesmittel zur Verfügung stehen. Ich freue mich riesig, dass sich der Einsatz gelohnt hat.
Die Pfarrkirche ist ein Symbol für den Wiederaufbau Gemündens nach dem 2. Weltkrieg. Ihre Ursprünge gehen auf die Mitte des 15. Jahrhunderts zurück. Wie fast ganz Gemünden lag sie nach Kriegsende in Schutt und Asche. In einer Kraftanstrengung gelang der Wiederaufbau. Sie ist, auch den schwierigen Bedingungen der Nachkriegszeit geschuldet, seit längerem sanierungsbedürftig.
Die erforderliche Komplettsanierung ist ein großes Unterfangen, das von der Gemeinde alleine nicht zu stemmen wäre. Es soll in zwei Abschnitten umgesetzt werden: zunächst die Sanierung des Innenraums, später Fassade und außen erforderliche Umbauten. Beantragt wurden im Herbst zunächst Bundesmittel für die Innen-Sanierung.
"Die Kirchenverwaltung und auch ich persönlich sind sehr dankbar für die Unterstützung durch Bernd Rützel", freut sich Pfarrer Johannes Werst. "Sie macht es möglich, dass wir so zeitnah wie möglich mit der Sanierung des Kirchenraums beginnen können, nachdem die letzten Absprachen mit dem Bischöflichen Ordinariat erfolgt sind. Mit etwas Glück und Gott Segen auf unserer Seite wird der Innenraum schon bald in neuem Glanz erstrahlen."
Auch für den 2. Bauabschnitt will sich Bernd Rützel sich für Bundesmittel einsetzen. Eine entsprechende Unterstützung hat er Pfarrer Johannes Werst schon jetzt zugesagt.